Hauschronik
Die Geschichte
des Hauses geht bis ins Jahr 1690 zurück. Erstmals wurde schon im Jahre 1739 die
Bäckersgerechtigkeit und im Jahre 1771 die Land- und Gastwirtschaft im Haus 14
erwähnt. Mein Großvater Peter Bergsmann kaufte im April 1958 die Liegenschaft
von den damaligen, kinderlosen Besitzern den Ehegatten Foisner.

Mit 1.4.1958
scheinen Peter und Barbara Bergsmann als grundbücherliche Eigentümer auf .
Nach der Hochzeit meiner Eltern, im Dezember 1961 übernahmen sie das 14er Haus
und begannen das Gasthaus auszubauen. So wurden 1964 die Kegelbahnen im
ehemaligen Wirtschaftstrakt errichtet, 1970 eine Ölheizung eingebaut, 1972 die
Gaststube vergrößert, 1974 der Wirtschaftstrakt um die Bar (heutiges Pub)
erweitert. 1976 wurde das Extrastüberl im 1. Stock ausgebaut, 1978 die Küche von
der heutigen Bauernstube ins „Stöckl“ verlegt, in der Zwischenzeit wurden die
Fremdenzimmer errichtet, die Fassade in den 70er Jahren zum ersten mal und in
den 90er Jahren zum zweiten mal renoviert bzw. erneuert. So dass kein Jahr
verging in dem nicht die Handwerker im Hause aus und ein gingen.
Im Mai 1990 pachteten Anton und Andrea Winhör den Betrieb und machten aus der
damaligen „Bar“ das Pub, und führten das Geschäft bis August 1997. Um das
Gasthaus vor einer Schließung oder einer Verpachtung zu bewahren, entschloss ich
mich daher unter Mithilfe meiner Eltern den Betrieb weiterzuführen. Mit Oktober
1997 pachtete ich vorerst den elterlichen Betrieb und nach dem viel zu frühen
Tod meines Vaters im August 1998 übernahm ich im Mai 2000 das Wirtshaus „Am
Eck“. Es sollte weiterhin allen Gästen offene Türen bieten, die Tradition des
Gastgewerbes im 14-er Haus erhalten und das Lebenswerk meiner Eltern fortgeführt
werden. Im November 1998 stellte ich die Ölheizung auf einen umweltbewussten
Nahwärmeanschluss um und modernisierte das Heizsystem im Haus. Im Mai 2000 wurde
der vergrößerte Gastgarten und im August 2000 die neuen Kegelbahnen eröffnet.
Aus familiären Gründen, der Geburt unserer Tochter Viktoria, entschlossen wir
uns im Jänner 2009 das Gasthaus zu schließen, um für unsere Tochter mehr Zeit zu
haben.
Martin
Bergsmann